Wir wurden von der Leitstelle zu einer Rauchentwicklung alarmiert.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde vom Einsatzleiter sofort eine Lagemeldung auf Sicht (Meldung an die Leitstelle ohne großes Erkunden) "Starke Rauchentwicklung im Erdgeschoss" gegeben.
Somit waren alle nachfolgenden Kräfte darüber informiert und die Fahrzeugführer konnten sich besser auf das Geschehen einstellen.
Nachdem das erste wasserführende Fahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im die betreffende Wohnung geschickt.
Da es sich um ein Mehrfamilienhaus handelte und die Rauchentwicklung anfänglich sehr stark war, wurde zusammen mit der Polizei das gesamte Gebäude vorsorglich geräumt.
Eine Wohnung, welche auf Klingeln und Klopfen nicht geöffnet wurde, wurde von uns in Absprache mit der Polizei per Türöffnungswerkzeug geöffnet.
Eine Person, welche sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung befand und giftigen Rauch eingeatmet hatte, wurde von uns bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut.
Bereits nach kurzer Zeit konnte an die Leitstelle "Feuer aus, keine Personen in der Wohnung" gemeldet werden.
Zwischenzeitlich wurde auch mit der Belüftung der Wohnung begonnen, um den Rauch aus der Wohnung zu bekommen.
Nach ca. einer Stunde wurde mit dem Rückbau begonnen. Weitere 45 Minuten später rückten alle Kräfte wieder zurück ins Feuerwehrgerätehaus ein, und es wurden alle Gerätschaften gesäubert sowie die kontaminierte Einsatzkleidung gereinigt.
Link zur Berichterstattung der Südwest Presse: https://www.swp.de/lokales/neu-ulm/wohnungsbrand-in-voehringen-hausbewohner-muss-mit-rauchvergiftung-ins-krankenhaus-77879506.html
Link zur Berichterstattung der Illertisser Zeitung: https://www.augsburger-allgemeine.de/illertissen/voehringen-mann-bei-wohnungsbrand-in-voehringen-verletzt-106044040